Was bedeutet der Rauchstopp in der Präventiven Medizin?

Zur Raucherentwöhnung als Prävention

Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft mit erheblicher Zunahme der Anzahl älterer Menschen führt zu einem dramatischen Anstieg sogenannter „Volkskrankheiten“.

Dazu zählen Erkrankungen wie Adipositas (Übergewicht), Atherosklerose (Arteriosklerose, Arterienverkalkung), Arthrose, Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche), Osteoporose, Morbus Alzheimer, Tumorerkrankungen und viele mehr.

Die dadurch ausgelöste Kostenexplosion im Gesundheitswesen macht ein Umdenken erforderlich,

und der Volksmund scheint es ja seit jeher schon zu wissen:

Vorbeugung ist die beste Medizin!

Die vorbeugende  Medizin (Synonym: Präventive Medizin = prophylaktische = Präventionsmedizin) ist der Schlüssel zur Gesundheit von Gesunden und Kranken.

Was ist Präventionsmedizin?

Bei der Präventionsmedizin geht es vor allem um individuelle Risikofaktoren des Menschen.

Als Präventivmediziner unterscheide ich die folgenden drei Arten der Prävention:

Bei der Primärprävention geht es um den Erhalt der Gesundheit bzw. Vorbeugung von Krankheiten.

Sie setzt ein, bevor eine Schädigung oder Krankheit überhaupt erst eintritt und sucht nach den Ursachen und Risikofaktoren, die dazu führen könnten. Sie richtet sich an jeden gesunden Menschen mit

  • Vermeiden von Risikofaktoren
  • Gesundheitsförderung wie Ernährungsmedizin, Sportmedizin, Stress- Bewältigung
  • Rauchstopp
  • Unfallverhütung

Bei der Sekundärprävention geht es um die Früherkennung bzw. Verhinderung des Verschlikmmern einer Krankheit.

Sie dient dazu, eine Schädigung oder Krankheit frühzeitig zu erkennen bzw. dafür zu sorgen, dass der Verlauf einer Krankheit sich nicht verschlimmert bzw. chronifiziert.

  • Krankheitsfrüherkennung (Screening- oder Vorsorgeuntersuchungen z. B. Krebsvorsorge),  Aufdeckung noch symptomloser Erkrankungen bei scheinbar gesunden Menschen
  • Individuelle Gesundheitsrisiko-Analyse (= Vermeiden von Risikofaktoren)
  • Kurmedizin
  • Rauchstopp
  • Gesundheitsförderung – z. B. Ernährungsmedizin, Sportmedizin, Stress- Bewältigung

Bei der Tertiärprävention geht es um die Verhinderung des Fortschreitens oder des Eintritts von Komplikationen bei einer bereits manifesten Erkrankung,

beispielsweise Zustand nach Herzinfarkt oder Schlaganfall oder Lungenemphysem, damit es nicht zu Komplikationen, Folgeerkrankungen, Verschlimmerung von chronischen Erkrankungen oder zu einem Rezidiv (Krankheitsrückfall) kommt.

  • Individuelle Gesundheitsrisiko-Analyse (= Vermeiden weiterer Risikosteigerung und Krankheitsverschlimmerung)
  • Gesundheitsförderung – z. B. Ernährungsmedizin, Sportmedizin; Stress-Bewältigung
  • Rehabilitationsmedizin
  • Rauchstopp

Jeder Mensch (Gesunde und Kranke) profitiert also von der Präventionsmedizin – denn Vorbeugen ist natürlich immer besser als Heilen

Mit Hilfe gezielter Präventivmaßnahmen kannst auch DU die Voraussetzungen schaffen,

um in Zukunft mehr Gesundheit, mehr Mobilität, mehr Leistungsfähigkeit und mehr Lebensqualität zu genießen.

Die mit Abstand sinnvollste und beste Risikovermeidung in der Medizin ist der nachhaltige Rauchstopp.

🙂

P.S.: Ab 1. Jänner gibt es hier den 21 Tage Rauchfrei – durch – Meditation – Online-Kurs zu buchen – ich freu mich auf deine Teilnahme!!!!